Wichtige Übung im "Haus Tannenhof"

Am Abend des 27. Februar 2019 fand sich die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Geiß-Nidda/Bad Salzhausen im Alten- und Pflegeheim „Haus Tannenhof“ in Bad Salzhausen ein. „Hauptkriterium für diese regelmäßigen Übungen ist es, sich mit den Objekten im Einsatzbereich unserer Feuerwehr zurechtzufinden und die jeweiligen, wichtigen Eigenschaften immer wieder neu kennenzulernen“ betont Dennis Mück von der Feuerwehr Geiß-Nidda/Bad Salzhausen. Da sich über die Zeit auch immer wieder bauliche Veränderungen ergeben werden alle Objekte regelmäßig von der Feuerwehr Geiß-Nidda/Bad Salzhausen besucht.

Brandschutzbeauftragter Berck vom Haus Tannenhof begrüßte die rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Nach einer kurzen Erklärung zu den wichtigsten Besonderheiten des Hauses teilten sich die Einsatzkräfte in zwei Gruppen auf. Herausforderung für eine Gruppe war es, im Außenbereich des Hauses eine sog. Anleiter-Bereitschaft herzustellen. Im Einsatzfall spart dies wichtige Minuten um einem Atemschutztrupp einen alternativen Fluchtweg anzubieten oder im schlimmsten Fall sogar eine Evakuierung über eine Leiter schneller vornehmen zu können. Die Leiter wird dafür zusammengebaut und vor dem Objekt in Bereitschaft gelegt. Im Notfall kann dann schneller auf diesen neuen Flucht- und Rettungsweg zurückgegriffen werden. Zudem befassten sich die Einsatzkräfte mit den von der Wehrführung ausgearbeiteten Anfahrtsplänen. In diesen Plänen wurde festgelegt wie ein solches Sonderobjekt wie das Haus Tannenhof im Normalfall angefahren wird. Das bedeutet, wo sich die Fahrzeuge grundsätzlich taktisch aufstellen um eine rasche Erkundung der Lage und eine schnelle Wasserversorgung vornehmen zu können. In den Plänen sind beispielsweise Unterflurhydranten, Feuerwehrbedienfeld und sonstige objektbezogene Besonderheiten vermerkt.

Eine zweite Gruppe beschäftigte sich mit der Brandmeldeanlage. Hier wurde auch den Einsatzkräften, die im Einsatzfall eher weniger mit der Brandmeldeanlage zu tun haben die wichtigsten Eigenschaften veranschaulicht. Die zweite Gruppe teilte sich nochmal in Trupps auf. Jeder Trupp musste dann einen Brandmelder welchen der Gruppenführer vorgab, im Objekt finden und nach Laufkarte anlaufen.
Ziel war es, einen sicheren Umgang mit den Feuerwehrlaufkarten zu erlangen. Gerade im Ernstfall ist es wichtig, dort einen „kühlen Kopf“ zu bewahren und auf das gelernte solcher Übungen zurückzugreifen.

Wehrführer Thorsten Nagel bedankte sich anschließend bei dem Brandschutzbeauftragten Berck für die stets gute Zusammenarbeit. Er betonte nochmal die enorme Wichtigkeit dieser Übungen. Im Ernstfall können hier schnell ganze Gebäudeteile verraucht sein. In diesem Fall ist das Zusammenspiel von Pflegepersonal und Einsatzkräfte ein unverzichtbarer Bestandteil des Einsatzerfolgs.

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